Gut zu wissen

What makes a good life?

Wie oft haben Sie sich diese Frage schon gestellt? Was macht ein gutes Leben aus? Was lässt uns im Leben glücklich sein?

Eine Erhebung des Zukunftsinstitutes unter der `Generation Y` (geboren 1985 bis 2000), zeigt u.a. folgende Ergebnisse:

Die Befragten wünschen sich für ein glückliches Leben:

  • ein eigenes Haus (über 70%),
  • eine Weltreise (über 50%)
  • einen zusätzlichen Abschluss neben ihrem eigentlich Abschluss (ca. 50%)
  • eine Teilzeitarbeit oder gar ein zeitweiser Ausstieg aus dem Job
  • eine internationale Tätigkeit
  • eine Führungsposition oder Selbständigkeit
  • mehr als zwei Kinder

https://www.zukunftsinstitut.de/fileadmin/user_upload/Publikationen/Auftragsstudien/studie_generation_y_signium.pdf

Ist es das, was uns am Ende glücklich macht? Oder etwas anderes? Was ist es für Sie? Was verheißt Ihnen Glück?

Eine Studie der Havard-Universität ist angelegt, hierauf eine Antwort zu finden. Dazu trifft Sie eine Aussage über 700 Menschen (unter Ihnen u.a. John F.Kennedy), die vor 75 (!!!) Jahren ausgewählt und damals ein erstes Mal zu ihren Lebenszielen befragt wurden. Damals waren sie jung, dynamisch aufstrebend und im Begriff, die Arbeitswelt zu erobern- so wie die `Generation Y` heute. (siehe oben). Auch diese, damals jungen Menschen hatten einst diverse Hoffnungen an das Leben. Über 75 Jahre wurden sie im Rahmen der Studie begleitet, beobachtet, befragt mit dem Ziel, herauszufinden, was die Ursache von Glück in Ihrem Leben sei. Das Ergebnis überraschte die Wissenschaftler.

Ein kurzes Fazit der Studie lesen Sie in der Folge. Wenn sie mehr wissen mögen, dann folgen sie dem Link ganz unten. Der vierte…:-) Direktor dieser Studie, Robert J.Waldinger fasst  die Ergebnisse in einem 12-minütigen TED-Video zusammen.

Drei Thesen sind aus den Studienergebnissen ableitbar:

  1. Menschen in guten Beziehungen sind die Glücklicheren, Gesünderen und sie leben länger. Zudem: die Erfahrung von Einsamkeit stellt sich als toxisch heraus.

Menschen die einsamer sind als sie wollen, finden, dass sie weniger glücklich sind. Ihre Gesundheit verschlechtert sich früher in ihrer Lebensmitte, ihre Gehirnfunktion lässt eher nach und sie sterben früher als Menschen, die nicht einsam sind….

  1. Es kommt nicht auf die Anzahl der Freunde an und nicht darauf, ob man in einer festen Beziehung lebt oder nicht, sondern die Qualität der engen Beziehungen ist wichtig.

Nicht der Cholesterinspiegel eines 50 jährigen ist valider Prädiktor, wie er alt werden wird, sondern: diejenigen, welche am Zufriedensten in ihren Beziehungen mit 50 waren, waren die Gesündesten im Alter von 80….

  1. Gute Beziehungen schützen nicht nur unseren Körper, sie schützen auch unser Gehirn.

Es zeigte sich, dass in guten Beziehungen der über 80-jährigen, in Beziehungen, in denen man sich in Zeiten der Not aufeinander verlassen kann, das Gedächtnis länger klar bleibt. Die guten Beziehungen mussten nicht die ganze Zeit reibungslos verlaufen – einige Teilnehmer gerieten mehrmals am Tag aneinander – aber, so lange sie das Gefühl hatten, auf den anderen zählen zu können, wenn die Zeiten schwer waren, belasteten die Auseinandersetzungen nicht ihre Erinnerungen….

 

Die klare Botschaft dieser Studie ist: Gute Beziehungen sind entscheidend für unsere Gesundheit und unser Wohlbefinden.

In diesem Sinne:

Was können Sie noch heute für die Beziehung zu Ihnen wichtigen Menschen tun?

Wer sind diese Menschen und was ist diesen wichtig?

Gesetzt den Fall, sie teilen diese Erkenntnis in Ihrer Familie. Gesetzt außerdem den Fall, Sie leben in Ihrer Familie nach o.g. Grundsätzen: Wie wird sich, neben dem kurativen Effekt, Ihr Miteinander verändern?

Welche Aspekte dieser Überlegungen sind auf Ihr Arbeitsleben übertragbar?

 

Viel (Beziehungs-)Glück Ihnen im Neuen Jahr!

Ihre

Petra Fehling

 

Anlage:

https://www.youtube.com/watch?v=8KkKuTCFvzI&t=92s

 

 

 

 

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